Kalenderbetrachtungen am Rödelsberg bei Nideggen
und Kultstätten im Badewald





Im Badewaldes bei Nideggen liegen die Reste einer vorzeitlichen Burg, die von Pfarrer Andreas Pohl aus Blens-Abenden als das Kastellum Aduatuca angesehen wurde. In der Umgebung dieser Feste ranken sich Legenden und die Geschichte hinterliess den Forschern mehr Fragen als Antworten. Der Heimat- und Geschichtsverein Nideggen befasst sich seit 2012 intensiver mit der Erforschung des Badewaldes und nahm die historischen Beiträge von Pfarrer Pohl in einer umfangreichen Aduatuca-Seite auf. Wälle, Gräben und Reste einer gross angelegten Einfriedung lassen ein Römerlager bei Berg vermuten, welches sich etwa in den Umrissen von 800 x 2400 m zwischen dem Orte Berg und dem Höhenkamm zur Rur hin erstreckte. Da es sich um ein Gebiet handelt, welches zahlreiche Quellen aufweist und gleichzeitig neben dem Quellgebiet der Neffel liegt, liegt die Ansicht nahe, das hier einst ein keltisches Quellheiligtum war, welches durch Erzsucher und später durch die Römer zerstort wurde. Rund um die Kuppe des Rödelsberg errichteten Frühgermanen oder Kelten eine Mauer, die im Kernbereich der Anlage etwa 1000 Fuss bzw. 300 - 350 Meter Durchmesser besass. Nach Norden hin öffnete sich der Bereich, der höher gelegenes Weideland und einen Süsswasserspeicher umfasste. Kalendermässig überragt der Rödelsberg die umgebenden Höhen und gestattet einen Einblick in die Höhenlagen der Eifel, sowie bietet sich als passiver Beobachtungsort für die Bewohner der Umgebung an. Die Untersuchungen wurden von mehreren Projekten begleitet, insbesondere den historischen Editionen um Pfarrer Pohl, die in 2 Bänden herausgegeben wurden. Schließlich ergaben einige der Untersuchungen im Badewald bereits Teileinblicke. erbrachten einige Exkursionen und gezielte Erforschungen bereits Teile eines vorzeitlichen Kalendersystems, welches ab 2016 erforscht wird.

Der vergessene Tempel vom Badewald (im Aufbau)













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